Unser Einschulungs-ABC

A.
  • wie Anfang: Aller Anfang ist schwer! Lassen Sie Ihrem Kind Zeit. Die Umstellung zum Schulkind ist nicht leicht.
  • wie Angst: In der Schule gibt es nichts, wovor man Angst haben müsste.
B.
  • wie Bücher: Die Kinder bringen eigene Bücher mit. Sie erhalten auch Bücher, die der Schule gehören. Damit Ihre Kinder aber auch die nachfolgenden Klassen lange Freude daran haben, sollten sie pfleglich behandelt und mit einem Schutzumschlag versehen werden.
  • wie Befürchtungen: Diese sind ganz normal. Eltern fragen sich: Wird mein Kind in der Schule mitkommen, wird es erfolgreich lernen können? Die Lehrkräfte der Schule an Haus Rath werden für jedes Kind individuelle Lernwege finden und es so optimal fördern.
C.
  • wie Chaos: Das wird es zu Beginn nicht geben, auch wenn die Kinder sich zunächst an die Schule, die Lehrer, die Mitschüler aber auch an Regeln und Vereinbarungen des Schullebens gewöhnen müssen.
D.
  • wie Druckschrift: So nennt man die erste Schrift, die Ihr Kind lesen und schreiben lernt. Mit der verbundenen Schrift (Schreibschrift) beginnen wir zu Beginn des zweiten Schuljahres.
  • wie Deutsche Sprache: Alle ausländischen Eltern sollten akzeptieren, dass ihre Kinder Deutsch lernen und sich selbst auch um die Verbesserung ihrer eigenen Sprachkenntnisse bemühen.
E.
  • wie Erwartungen/Ehrgeiz der Eltern: Beides führt oft dazu, das Leistungsvermögen der Kinder falsch einzuschätzen oder wahrzunehmen. Bedenken Sie, dass nicht alle Menschen gleich begabt sind.
  • wie Elternbriefe: Diese enthalten wichtige Informationen, daher sollten Sie regelmäßig in den Tornister Ihres Kindes schauen!
  • wie Englischunterricht: Mit Beginn des 2. Schulhalbjahres erhalten die Erstklässler bereits Englischunterricht.
F.
  • wie Förderunterricht: Er kommt allen Schülern zugute und ist nicht nur für Kinder mit Lernproblemen vorgesehen.
  • wie Frühstück: Jedes Kind sollte vor der Schule wenigstens eine Kleinigkeit essen und trinken sowie für die gemeinsame Frühstückspause etwas Gesundes (Obst/Rohkost und/oder ein Brot) mitbringen. Milchgetränke kann Ihr Kind in der Schule bestellen. Süßigkeiten, Chips, Cola etc. gehören nicht in die Früh-stücksdose. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt lernen die Kinder, was zu einem gesunden Frühstück gehört.
G.
  • wie Gemeinschaft: Durch gemeinsame Vorhaben im Klassen- und Schulleben wird bei uns Gemeinschaft gefördert. Dazu gehört, dass sich alle (Eltern/Lehrkräfte/Kinder) aktiv für gemeinsame Anliegen einsetzen.
  • wie Gemeinsamer Unterricht: Kinder mit und ohne Behinderungen werden gemeinsam unterrichtet.
H.
  • wie Hilfe: Alle Kinder benötigen auf ihren Lernwegen Hilfe. In der Klasse helfen sich die Kinder gegenseitig und regen einander an. Auch Sie als Eltern können helfen: im Unterricht, bei den Hausaufgaben, bei der Gestaltung des Klassen- und Schullebens, beim Erwerb von Selbstständigkeit der Kinder u. v. m.
  • wie Hausaufgaben: Zur Übung und Festigung des Erlernten bekommen die Kinder regelmäßig Hausaufgaben auf. Unter normalen Voraussetzungen (ungestörter Arbeitsplatz) sollen diese im 1. und 2. Schuljahr 30 Minuten und im 3. und 4. Schuljahr 60 Minuten nicht überschreiten. Benötigt Ihr Kind mehr Zeit, so sollten Sie das Gespräch mit der Klassenlehrerin suchen.
I.
  • wie Integration und Inklusion: Kinder aus verschiedenen Nationen und mit unterschiedlichen Begabungen lernen gemeinsam.
  • wie Interesse: Interessieren Sie sich für den ‚Schulalltag’ Ihres Kindes, damit es nicht nur hört sondern auch spürt, wie wichtig das Schulleben für alle ist.
  • wie Informationen: Wir legen sehr viel Wert auf Information und Transparenz. Darum ist der Austausch von Informationen zwischen Schule und Elternhaus zum Wohle der Kinder für uns von größter Bedeutung.
J.
  • wie „Ja“ zum Kind…..
K.
  • wie „können“: Was Schulkinder schon im 1. Schuljahr können sollten:
    Name, Anschrift und Telefonnummer sagen
    sich alleine an- und auskleiden
    alleine zur Toilette gehen
    sich an Regeln halten
  • wie Klassenkasse: Um Ausgaben für zusätzliche Arbeitsmittel, Fahrten, Klassenfeste etc. zu finanzieren ist es notwendig, eine Klassenkasse zu führen.
L.
  • wie Lehrkräfte: Aktuell gehören zum Lehrerkollegium unserer Schule die stellvertretende Schulleiterin, 10 Lehrerinnen, 1 Lehramtsanwärterin sowie 1 Sonderschullehrer.
  • wie Lob: Dies ist ein wichtiger Bestandteil elterlicher und schulischer Erziehung.
M.
  • wie Mithilfe: Über die Mithilfe von Eltern freuen wir uns bei vielen Gelegenheiten wie z. B. Ausflügen, Klassen- und Schulfesten, Bastelaktionen, Klassenraumgestaltung usw.
  • wie Milch: die Kinder können Milch oder Kakao in der Schule bestellen und zum Frühstück trinken. Das Geld wird alle vier Wochen von den Klassenlehrerinnen eingesammelt.
N.
  • wie Noten: Im 1. Schuljahr und in der ersten Hälfte des 2. Schuljahres werden noch keine Noten erteilt. Siehe aber unter Z!
O.
  • wie Offener Ganztag: Hier können Kinder auf Wunsch vor und nach dem Unterricht betreut werden.
P.
  • wie Pausen: Um dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder gerecht zu werden, gibt es an unserer Schule nach der zweiten Unterrichtsstunde 20 Minuten Hofpause. Daran schließt sich eine 10-minütige Frühstückspause im Klassenraum an. Nach der vierten Unterrichtsstunde geht es noch einmal für 15 Minuten auf den Hof.
R.
  • wie Rituale und Regeln des Zusammenlebens: Geburtstagsfeiern, Frühstück, Erzählrunden u. ä. sind fester Bestandteil in den Klassen. Regeln sollten darüber hinaus gemeinsam vereinbart und eingehalten werden.
  • wie ‚reden’: Falls es einmal Probleme geben sollte, ist es hilfreicher, wenn die Betroffenen miteinander reden als übereinander.
  • wie richtig schreiben und lesen: Beides lernt Ihr Kind erst mit der Zeit; der Lese- und Schreiblernprozess umfasst das 1. und 2. Schuljahr! Loben Sie die Schreibversuche Ihres Kindes und ermutigen Sie es immer wieder zum Schreiben und Lesen.
S.
  • wie Schulleben: Durch gemeinsame Vorhaben der Lehrkräfte, Eltern und Kinder entsteht das Schulleben. Dabei werden Schulveranstaltungen außerhalb des Stundenplans geplant und durchgeführt (z. B. Martinszug, Sportarbeitsgemeinschaften, Schulfeste und vieles mehr).
  • wie Schulweg: Der Schulweg muss vor dem ersten Schultag bekannt sein und geübt werden.
  • wie Schulranzen: Er sollte nicht unnötig schwer sein. Halten Sie regelmäßig zusammen mit Ihrem Kind „Ranzenputz“.
T.
  • wie Tageslauf: Stundenplan bzw. Tageslauf werden im 1. und 2. Schuljahr vorzugsweise fächerübergreifend und frei gestaltet mit wenigen Fachstunden bei ‚fremden’ Lehrern.
  • wie Tinte: Mit Tinte schreiben wir im 1. Schuljahr noch nicht. Bitte entfernen Sie die Patronen und Füller aus dem Mäppchen!
U.
  • wie Unterschiede: Sie sind ganz normal. Jedes Kind lernt anders, jede Lehrerin geht anders vor. Die Zusammenarbeit klappt besonders gut, wenn man die Stärken und Schwächen der anderen anerkennt.
  • wie Unterrichtsbesuche: Diese sind natürlich möglich, sprechen Sie jedoch bitte vorher einen Termin ab.
V.
  • wie Vertrauen zum Kind: Jedes Kind will und kann lernen. Vertrauen und Zuwendung können, besonders in scheinbar schwierigen Situationen, den Schulerfolg sichern. Vertrauensvolle Gespräche mit den Lehrerinnen können dabei helfen.
W.
  • wie Wertschätzung: Die Wertschätzung der Arbeit, die die Kinder leisten, ist Grundlage des Schulerfolgs.
X. Y.
  • Beides sind nicht die ersten Buchstaben, die die Kinder lernen. Wenn die Kinder nach vier Wochen noch nicht alles lesen und schreiben können, ist das kein Grund zur Sorge: der Prozess des Lesen- und Schreibenlernens ist auf das 1. und 2. Schuljahr angelegt (s. o.).
Z.
  • wie Zeugnis: Das erhält Ihr Kind erst am Ende des 1. Schuljahres. Es enthält keine Noten, sondern ein Wortgutachten. Das Zeugnis zum Ende des 2. Schuljahres enthält (im Falle einer Versetzung in Klasse 3) neben der Beschreibung der Lernentwicklung und des Leistungsstandes in den Fächern sowie des Arbeits- und Sozialverhaltens auch Noten für die Fächer.