Das Schulleben an der Schule an Haus Rath

a) Aufgaben von Schule und Eltern
Die Verantwortung für eine erfolgreiche Erziehung und Bildung unserer Kinder liegt gemeinsam bei Schule und Elternhaus. Um dies für jedes Kind erreichen zu können, isbt es notwendig, dass die Beteiligten zusammenarbeiten, einzelne Aufgabenfelder aufeinander abgestimmt werden und dass sich alle Beteiligten verpflichten, die folgenden Voraussetzungen sicherzustellen:

Wir, die Eltern… Wir, die Schule…
… helfen unserem Kind, zu erkennen, was Recht und Unrecht ist und erziehen es zu:
  • respektvollem Umgang mit anderen
  • verantwortungsbewusstem Umgang mit eigenen und fremden Sachen
  • verantwortungsvollem Umgang mit Natur und Umwelt
… helfen ihrem Kind, zu erkennen, was Recht und Unrecht ist und erziehen es zu:
  • respektvollem Umgang mit anderen
  • verantwortungsbewusstem Umgang mit eigenen und fremden Sachen
  • verantwortungsvollem Umgang mit Natur und Umwelt
… nehmen an schulischen Veranstaltungen teil und interessieren uns dafür, was in der Schule geschieht:
  • Wir fragen nach schulischen Erlebnissen
  • Wir loben unser Kind für seine Anstrengungen/li>
  • Wir ermutigen es bei Schwierigkeiten
  • Wir lesen Mitteilungen der Schule
… unterstützen die Eltern in der Wahrnehmung ihres Erziehungsauftrages und heißen sie willkommen:
  • Gesprächs- / Beratungsangebote wahrzunehmen
  • im Unterricht zu hospitieren
  • am Unterricht und am Schulleben mitzuwirken
  • in schulischen Mitwirkungsgremien mitzuarbeiten
… sorgen für gute Rahmenbedingungen:
  • Wir achten auf Ordnung und die Vollständigkeit von Materialien und Sachen
  • Wir schicken unser Kind pünktlich zur Schule
  • Wir sorgen für eine ruhige Atmosphäre beim Anfertigen von Hausaufgaben
… unterstützen ihr Kind bei der ganzheitlichen Entwicklung seiner Fähigkeiten durch:
  • sorgfältigen Umgang mit Lernzeit
  • fachlich fundierte Unterrichtsangebote
  • umfassende individuelle Förderung
  • Berücksichtigung des Bedürfnisses nach Gebor-genheit, Lob/ Anerkennung sowie Verantwortung
… informieren die Schule sofort:
  • über Änderungen von Adressen / Telefonnummern
  • über Besonderheiten bzw. wichtige Verände-rungen im Leben des Kindes
… informieren die Eltern über:
  • unterrichtliche Inhalte
  • die Lernentwicklung des Kindes
  • seine Persönlichkeitsentwicklung
  • wichtige schulische Ereignisse


b) Mitwirkungs- und Entscheidungsgremien

Das Schulgesetz gibt allen die Möglichkeit, schulische Angelegenheiten in eigener Ver-antwortung zu regeln und die Schule damit zu einem Ort partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen allen am Schulleben Beteiligten zu machen.

Mitglieder der Klassenpflegschaft sind die Erziehungsberechtigten der Schüler einer Klasse. Sie wählen aus ihrem Kreis einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter.

Die Vorsitzenden der Klassenpflegschaft bilden die Schulpflegschaft. Diese vertritt die Interessen der Erziehungsberechtigten bei der Gestaltung des Bildungs- und Erziehungsauftrages in der Schule. Aus ihren Reihen wählt die Schulpflegschaft einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter und die Mitglieder der Schulkonferenz.

Mitglieder der Lehrerkonferenz sind die Lehrkräfte einer Schule.

Zentrales Gremium unserer Schule ist die Schulkonferenz, die sich aktuell an unserer Schule aus drei Lehrer- und drei Elternvertretern zusammensetzt. Sie entscheidet z. B. über die Einführung von Lernmitteln, über die Einrichtung zusätzlicher Arbeitsgemeinschaften oder Schulveranstaltungen, oder auch über die Verwendung der Gelder im Rahmen des jährlichen Haushaltsplanes.

c) Förderverein
Mitglieder des Fördervereins sind Eltern und Lehrer auf freiwilliger Basis. Sie wählen aus ihrem Kreis einen Vorsitzenden, einen Stellvertreter und einen Kassenwart. Der Förderverein unter-stützt ideell und materiell die Arbeit an unserer Schule.

Fundsachen/ Wertgegenstände/ Spielsachen

Alle gefundenen Kleidungsstücke werden in einer Fundkiste gesammelt. Diese befindet sich im Erdgeschoss neben der Glastür zum Offenen Ganztag. Die Fundkiste wird jeden Monat geleert und die Sachen werden dann für einen weiteren Monat aufbewahrt.
Wertgegenstände wie Schmuck, teure Uhren, sowie unnötige Geldbeträge sollten Sie Ihrem Kind erst gar nicht mit in die Schule geben.
Im Sportunterricht können sich Kinder durch Ohrringe schwer verletzen, daher ist Ohrschmuck beim Sport- und Schwimmunterricht zu entfernen oder mit Pflaster abzukleben.
Es ist nicht gestattet Gegenstände mit in die Schule zu bringen, die nicht im Unterricht benötigt werden. Dazu gehören: Spielzeuge, elektronische Geräte, Tauschobjekte, Sammelkarten u. ä. Für den Schulvormittag ungeeignete Gegenstände werden in Verwahrung ge-nommen und können von den Eltern abgeholt werden. Der begründete Besitz eines Handys muss der Klassenlehrerin mitgeteilt werden. Bei Verlust des Handys übernimmt die Schule keine Haftung. Während des Unterrichts muss das Handy ausgeschaltet sein und in der Tasche bleiben.

Krankheit

Wenn Ihr Kind krank ist und die Schule nicht besuchen kann, bitten wir Sie, es umgehend schriftlich oder telefonisch im Schulbüro zu entschuldigen. Unmittelbar vor den / oder im Anschluss an die Ferien muss ein Attest vorgelegt werden. Wenn Ihr Kind aus gesundheitlichen Gründen nicht am Sportunterricht teilnehmen darf, benötigen wir ebenfalls eine Entschuldigung. In besonderen Fällen kann ein ärztliches Attest notwendig sein. In Absprache mit der Sportlehrkraft kann Ihr Kind in Ausnahmefällen zu Hause bleiben oder nach Hause gehen.

Das folgende Muster für Entschuldigungen können Sie bei Bedarf abschreiben!

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Vorläufige Angaben des Gesundheitsamtes (Informationen)

Läusebefall

- Eltern sollten auf jeden Fall das dem Gesundheitsamt melden
- Kind darf nicht in die Schule (sonst Ordnungswidrigkeit)

a) 1. Mal - Bescheinigung der Eltern, dass sie erfolgreich behandelt haben
    oder ärztliches Attest.

b) Mehrmaliger Befall eines Kindes, dann auf jeden Fall ein ärztliches Attest.
    (z.B.Kinderazt) nötig.

c) Befall mehrerer Kinder - Meldung der Schule ans Gesundheitsamt.

d) Falls ein Kind mit Läusen in die Schule kommt (Eltern wissen es -angeblich- nicht)
    dann soll ein schulärztliches Gutachten vorgelegt werden.

 

Beurlaubungen während der Schulzeit

sind möglich,
z.B. bei Hochzeiten, Jubiläen, Geburt, Tod, schwerer Erkrankung von Familienangehörigen, Sportveranstaltungen (aktive Teilnahme), religiösen Feiertagen usw. Dann sollten Sie möglichst frühzeitig

  • ein persönliches Gespräch mit der Lehrkraft führen
  • einen schriftlichen Antrag an die Klassenlehrerin stellen, wenn möglich 4 Wochen bis 1 Woche vorher
  • einen schriftlichen Antrag rechtzeitig bei der Schulleitung stellen bei Beurlaubungen von mehr als 3 Tagen


sind nicht möglich

  • vor den / oder im Anschluss an die Ferien.
  • Preiswertere Pauschalangebote der Reiseveranstalter vor und nach den Ferien sowie Haushaltsauflösungen sind keine Ausnahmen.


Achtung! Wenn die Schulleitung Ihren Antrag nicht genehmigen darf, Ihr Kind aber trotzdem fehlt, müssen Sie mit folgenden Maßnahmen rechnen:

  • Ordnungswidrigkeitsverfahren
  • ggf. ein hohes Bußgeld
  • Zeugnisbemerkung

Versicherung

Ihr Kind ist sowohl auf dem Schulweg als auch in der Schule sowie bei Ausflügen und Un-terrichtsgängen gegen Unfall versichert. Sollte sich Ihr Kind während dieser Zeit so verletzen, dass ärztliche Behandlung erforderlich ist, muss die Schule die Versicherung über den Unfall informieren. Melden Sie oder Ihr Kind daher den Unfall sofort einer Lehrkraft oder im Schulbüro. Für den Arzt erhalten Sie dort die Schulnummer der Versicherung.

Bitte geben Sie Ihrem Kind keine Schmuckstücke oder andere Wertgegenstände mit in die Schule. Dafür kann keine Haftung übernommen werden!

Betreten des Schulhofes

Ihr Kind darf natürlich den Schulhof auch vor 8:00 Uhr betreten, aber eine Aufsicht ist erst 15 Minuten vor Unterrichtsbeginn da.

Betreten des Schulgebäudes

  • vor dem Unterricht und
  • während der Pausen


ist den Kindern nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der Lehrer erlaubt.
Auch bei Regen, z.B. bei Schulbeginn, warten die Kinder, bis durch die Klingel der Beginn des Unterrichts signalisiert wird. Bis dahin können sie sich unter der Überdachung vor dem Eingang aufhalten.

Anhalten/ Parken in Schulnähe

stellt eine große Gefahr für unsere Kinder dar.

Warum?

  • Jedes Auto nimmt unseren Kindern die freie Sicht auf die Straße.
  • Rangierende Autos gefährden die Kinder.


Deshalb:

  • Lassen Sie Ihr Kind möglichst zu Fuß gehen. Die Bewegung und frische Luft tut den Kindern gut, sie unterstützt das Lernen und hilft der Gesundheit.
  • Wenn Sie Ihr Kind mit dem Auto bringen:
    -> Lassen Sie es immer an der Bürgersteigseite aus- und einsteigen!
    -> Halten Sie die Einfahrt zum Lehrerparkplatz frei und befahren Sie ihn nicht!

Begleitung der Erstklässler zur Schule

Das ist anfangs sehr sinnvoll.

Dabei sollten Sie Ihrem Kind den Schulweg schon vor der Einschulung genau erklären, immer wieder denselben, sicheren (Um-) Weg gehen, auf Gefahrenpunkte hinweisen und mit dem Kind gemeinsam das richtige Verhalten im Verkehr einüben.
Der Eingang für Schüler ist aus Sicherheitsgründen immer der Seiteneingang neben dem Lehrerparkplatz, auch in Begleitung der Eltern.
Indem Sie sich allmählich zurückziehen, stärken Sie das selbstverantwortliche Handeln, die Selbstständigkeit und damit auch das Selbstbewusstsein Ihres Kindes. All das sollten für Eltern und Lehrer wichtige Erziehungsziele sein.
Wenn Sie glauben, nach einem halben Jahr immer noch Ihr Kind vom Schultor aus beobachten zu müssen, „stimmt etwas nicht“, und Sie sollten eine Gespräch mit der Klassenlehrerin suchen.
Besprechen Sie mit Ihrem Kind, was es tun soll, wenn es einmal nach Hause kommt und Sie aus einem unvorhergesehenen Grund noch nicht da sind!

„Wehr dich! Lass dir nichts gefallen!“ ???

Diesen gut gemeinten ‚Tipp’ vieler Erwachsener verstehen die meisten Kinder falsch, denn sie glauben, dass sie treten, boxen, spucken müssen, um ihre Rechte durchzusetzen. Damit greift allerdings die Gewalt immer mehr um sich und das tut niemandem gut!

Gleichgültig, wer irgendwann einen Streit begonnen haben mag, gewalttätige Schüler stoßen bei uns an der Schule an Haus Rath auf härtesten Widerstand! Darum schalten sich Pausenaufsichten, Klassenlehrer und/oder Schulleitung bei extremen aggressiven Ausbrüchen stets persönlich ein und versuchen zu vermitteln bzw. zu helfen (ggf. erfolgt auch eine Bestrafung). Dabei ist uns besonders wichtig, ernsthafte Konflikte gemeinsam mit den Kindern – friedlich - zu lösen.

Maßnahmen bei Verhaltensauffälligkeiten bzw. Verstößen gegen die Schulordnung erstrecken sich bei uns auf vier verschiedene Ebenen:

a) Präventive Maßnahmen
-> betreffen die Gestaltung des Unterrichts, die sozialen Beziehungen zwischen allen am Schulleben Beteiligten sowie die Strukturierung von Abläufen im Verlauf des Schultages.

b) Erzieherische Einwirkungen
-> stellen eine Vorstufe der Ordnungsmaßnahmen (s. u.) dar. Maßnahmen dieser Ebene (wie z. B. Gespräche, zielgerichtete Aufträge oder auch Elterninformationen) dienen dazu, ein Fehlverhalten bewusst zu machen und schließen ggf. Hilfestellungen ein, um dieses abzubauen.

c) Begleitende Maßnahmen
-> sind in erster Linie als Hilfestellungen zu verstehen, um ein auffälliges Verhalten abzubauen. Neben der unterrichtlichen Arbeit mit Hilfsangeboten, Verstärkerplänen u. ä. ist auf dieser Ebene auch die Kooperation mit außerschulischen Institutionen von großer Bedeutung.

d) Ordnungsmaßnahmen
-> kommen zum Tragen, wenn ein Verhalten derart extrem ist bzw. wiederholt vorkommt, so dass erzieherische Einwirkungen nicht mehr ausreichen. Ordnungsmaßnahmen gehen einher mit der Einberufung einer Klassenkonferenz und können einschneidende Veränderungen mit sich bringen.

Strengstens verboten

sind auf den Schulwegen, auf dem Schulhof und im Schulgebäude:

  • Treten
  • Würgen
  • Boxen / Schlagen
  • Spucken
  • absichtliches und aggressives Schubsen
  • übelste Wörter und Beschimpfungen


Unsere Schulordnung regelt unser friedliches Miteinander. Sie wird mit den Kindern besprochen und von allen Beteiligten (Kinder, Eltern, Klassenlehrerin) unterschrieben.